augustinus_neu_2

Br. Augustinus Diekmann OFM
Leiter der Franziskaner Mission

”Die Brücke ist für mich ein wichtiges Symbol für die Integration der beiden Hauptkapitel meines Lebens geworden. Für mich symbolisiert dieses Bauwerk nicht nur den Partnerschaftsvertrag zwischen den Ordensprovinzen in verschiedenen Kontinenten, sondern auch eine wachsende Verbindung zwischen Ortskirchen und Kulturen.

Auch nach vielen Jahren in Brasilien muss ich mir eingestehen, dass ich wohl nie ein richtiger Brasilianer werden kann. Aber mit all den gesammelten Lebenserfahrungen im brasilianischen Nordosten fühle ich mich auch nicht mehr ganz als Deutscher. Irgendwie erlebe ich mich als Wanderer zwischen diesen beiden Welten. Das war wohl mein Hauptgrund, warum ich mich 2004 auf die Mission als Brückenbauer eingelassen habe.

Zusammen mit meinen Mitarbeiterinnen hier in Dortmund möchte ich die bestehenden Brücken zwischen den vielen Gemeinden, Schulen und Initiativgruppen hierzulande und unseren zahlreichen Partnern in Brasilien, Ostafrika und Asien lebendig halten und neu erreichen. Ich freue mich, auch weiterhin auf Ihre treue Unterstützung bauen zu können.”

heinrich gockel_2

P. Heinrich Gockel OFM
Schwerpunkt Afrika-Mission

„’Afrika ruft’ – hiess es 1982 in einer Einladung unserer Ordensleitung in Rom. Ein Jahr später begann eine internationale Gruppe von 30 Brüdern das Franziskanische Afrika-Projekt, an dem ich 21 Jahre mitwirken konnte. In Kenia lernte ich das Leben der Menschen in der Hauptstadt Nairobi und auf dem Land kennen. Weiterbildungsprogramme für die franziskanische Familie führten mich zu Seminaren über Kenia hinaus nach Äthiopien, Malawi, Namibia, Sambia, Südafrika, Tansania und Uganda. Die zahlreichen Begegnungen haben mir das Leben der Menschen in Einfachheit und Anspruchs-losigkeit vor Augen geführt. Trotz oft äusserster Armut zeigten sie grosse Zufriedenheit, tiefe Herzlichkeit und Gastfreundschaft, die mich immer wieder beeindruckten.

Die letzten sechs Jahre verbrachte ich in der Verwaltung unseres Internationalen Kollegs San Antonio in Rom und lernte in einer Gemeinschaft mit 160 Brüdern aus über 40 Nationen die grosse Vielfalt von Kulturen kennen und schätzen.

Die reichen Erfahrungen der vergangenen Jahre möchte ich einbringen in die Aufgaben der weltweiten Franziskaner Mission: den Nord-Süd-Dialog zwischen Kulturen und Kirchen sowie die missionarische Solidarität mit den jungen Kirchen. Mit Franziskus von Assisi wünsche ich allen Freunden und Wohltätern der Franziskaner Mission Frieden und alles Gute!” 

claudia_2010_klein

Claudia Schmitz
Spenden-Verwaltung und Homepage

”Tagtäglich erhalte ich Spenden in unterschiedlicher Höhe aus allen Bevölkerungsschichten unseres Landes. Dies zeigt mir immer wieder aufs Neue, welche Verbundenheit die Menschen in Deutschland - trotz all der stetig wachsenden eigenen Probleme - für unsere weniger privilegierten Mitmenschen im Nordosten Brasiliens, in Ostafrika und in Vietnam empfinden. Diese ungebrochene Solidarität finde ich einfach grossartig! Natürlich brauchen die Menschen in den ärmeren Regionen dieser Welt unsere finanzielle Unterstützung; im Gegenzug werden jedoch auch wir beschenkt, wenn wir in Briefen und Fotos die Lebensfreude spüren, die durch unsere Projekte ermöglicht wurde.

Mit Hilfe unserer Missionare, die in den Projekten leben und arbeiten und mit denen wir in ständigem Kontakt stehen, können wir unseren Spenderinnen und Spendern jederzeit anschaulich verdeutlichen, wieviel Gutes mit ihrem Geld bewirkt wurde. Spenden werden bei uns nicht einfach verbucht und fertig, sondern wir wissen um den Verzicht auf manchen persönlichen Wunsch zugunsten armer Menschen.”