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Dankgottesdienst zum 60-jährigen Bestehen der Franziskanerprovinz von Bacabal
Das Logo der Provinz Bacabal mit der Karte von Maranhão (links) und Piauí (rechts) sowie der Babaçu-Palme (links) und der Carnaúba-Palme (rechts)
Bruder Markus Fuhrmann und Bruder Augustinus Diekmann beim Provinztreffen in Bacabal
Vortrag von Bruder Augustinus Diekmann im Rahmen des Provinztreffens in Bacabal
Frei João Muniz, Provinzial von Bacabal im Gespräch mit Bruder Augustinus Diekmann
Pater Heribert Rembecki (rechts) erläutert die Fotoausstellung zur 60-jährigen Geschichte der Provinz von Bacabal
Podiumsdiskussion mit dem Erzbischof von São Luís, Dom José Belisario ofm (4. von links)
Die Theatergruppe der Frei-Alberto-Schule führt das Stück “Von Franziskus zum Heiligen Franziskus - der Weg eines Heiligen” auf
Kinder aus dem Betreuungs-Projekt von Sr. Arli in Teresina
Schüler der Familien-Landwirtschafts-Schule Manoel Monteiro in Lago do Junco
Fotos: P. Lucas Brägelmann ofm; Frau Jossana Chaves
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Brasilienreise von Bruder Augustinus Diekmann und Bruder Markus Fuhrmann im Januar 2012
Am 19. Januar ist Bruder Augustinus Diekmann, der Leiter der Franziskaner Mission, von einer dreiwöchigen Projektreise durch Brasilien zurück gekehrt. Begleitet wurde er in diesem Jahr von Bruder Markus Fuhrmann, Obdachlosenseelsorger in Köln und Mitglied des internationalen Aufsichtsrates von Franciscans International. Die Begleitung der Brasilienreise von Bruder Augustinus durch einen weiteren deutschen Franziskaner ist mittlerweile Tradition und Ausdruck des Anliegens, die missionarische Dimension des franziskanischen Charismas in die deutsche Franziskanerprovinz hineinzutragen. Die gemeinsame Reise durch Nordost-Brasilien mit Bruder Augustinus bietet die Möglichkeit, eine andere Kultur mit ihren Realitäten aus der Nähe kennenzulernen - eine Gelegenheit, die neben dem Provinzial Norbert Plogmann (,der schon dreimal in Brasilien war,) folgende Brüder der deutschen Franziskanerprovinz im Laufe der letzten Jahre wahrgenommen haben: Andreas Brands, Frank Hartmann, Thomas Ferenčik, Stefan Federbusch, Hans-Georg Löffler, Ronald Wessel, Cornelius Bohl und Markus Fuhrmann.
60 Jahre Provinz Bacabal Gleich zu Beginn ihres Besuches nahmen Bruder Augustinus und Bruder Markus am Treffen der Franziskanerprovinz von Bacabal teil, die in diesem Jahr auf ihr 60-jähriges Bestehen zurückblicken kann. Am Ende des einwöchigen Jahrestreffens wurde dieses Jubiläum feierlich begangen. Höhepunkte dieser Feierlichkeiten waren eine Fotoausstellung über die Entwicklung der Provinz von den Anfängen bis heute, die Aufführung des Theaterstückes “Von Franziskus zum Heiligen Franziskus - der Weg eines Heiligen” durch die Theatergruppe der Frei-Alberto-Schule sowie ein Vortrag des Erzbischofs von São Luís, Dom José Belisario ofm, zum Thema “Herausforderungen für die Franziskaner in der brasilianischen Kirche heute”. An der anschliessenden Podiumsveranstaltung mit Vertreterinnen von Schwesterngemeinschaften, pastoralen Gruppen, engagierten Laien und den noch lebenden Provinziälen nahm auch Bruder Augustinus Diekmann als Verantwortlicher für die Brücke zwischen Bacabal und der Franziskaner Mission in Dortmund teil. Den Abschluss des Jubiläums bildete ein Dankgottesdienst in der Pfarrkirche St. Franziskus, Bacabal mit Dom José Belisario und fast allen Brüdern der Provinz, der unter grosser Anteilnahme der Menschen gefeiert wurde. Weiterführende Hintergundinformationen zum 60-jährigen Bestehen der Provinz von Bacabal finden Sie hier.
Beitrag von Bruder Augustinus Diekmann Im Rahmen des Provinztreffens war Bruder Augustinus Diekmann eingeladen, seine missionarischen Tätigkeiten in Deutschland vorzustellen. Nach einem ausführlichen Finanzbericht durch den Provinzökonomen von Bacabal, Pater Anton Schauerte, stellte Bruder Augustinus in seinem Beitrag die Verknüpfung zum Thema “Missionarische Evangelisierung” her, indem er über die Begleitung von ca. 100 deutschen Partnergruppen berichtete. Er erwähnte in diesem Zusammenhang auch den Dienst der Franziskaner Mission an den Brüdern aus der Weltkirche, die Deutschland besuchen. Er schloss die Bitte an, für die deutschen Partnergruppen und Einzelspender sowie deren Anliegen zu beten.
In einem nächsten Schritt befasste sich Bruder Augustinus in seinem Vortrag mit der Evaluierung der mittel- und langfristigen Grossprojekte, die von der Provinz Bacabal betreut und von der Franziskaner Mission finanziell unterstützt werden. Er rief einzelne Projektträger - z.B. der grossen Schulprojekte - dazu auf, immer wieder die Mitverantwortung des brasilianischen Staates einzuklagen. Ausserdem regte er an, in den Projekten, ähnlich wie in den Pfarreien, eine Art freiwilligen Unterstützungsbeitrag zu erheben - von den Menschen, die durch die Projekte gefördert werden, aber auch von denjenigen, die an den Projekten interessiert sind.
Abschliessend ermutigte Bruder Augustinus die Mitbrüder in Bacabal, auf der Basis der Zeichen unserer Zeit neue Herausforderungen anzugehen. Hierzu zählt für ihn vor allem die Stärkung der neuen Franziskanerpfarrei in Caracól im Süden von Piauí. Weitere Aufgaben, denen sich die Franziskaner im Nordosten Brasiliens widmen sollten, sind für Bruder Augustinus die Schaffung alternativer Medien, die den Menschen die Wahrheit sagen, mehr Angebote für Jugendliche, die sich von Abhängigkeiten befreien und ihre Talente entfalten wollen sowie Perspektiven für werdende Mütter, damit diese ihre Kinder zur Welt bringen und ihnen eine menschenwürdige Zukunft geben können. Ebenso sollte auch den Ärmsten der Armen - trotz ihres Überlebenskampfes - der Zugang zu kulturellen Werten wie Musik und Theater ermöglicht werden. Und auch die Bewusstseinsbildung im Bereich des Umweltschutzes - einer der franziskanischen Herausforderungen schlechthin - sollten durch neue Projekte in diesem Bereich mehr ins Blickfeld genommen werden.
Besuch der Hilfsprojekte der Franziskaner Mission Nach der Teilnahme am Provinztreffen in Bacabal besuchten Bruder Augustinus und Bruder Markus einzelne Hilfsprojekte - wie zum Beispiel die Frei-Alberto-Schule in São Luís, die Familienlandwirtschaftsschule Manoel Monteiro in Lago do Junco und das Sozialprojekt SEFRAS in São Paulo. Die Orte Lago da Pedra und Teresina standen ebenso auf dem Reiseplan wie die neue Franziskanerpfarrei in Caracól.
Einschätzung von Bruder Markus Furhmann Eine Einschätzung seiner Reiseerfahrung unter dem Gesichtspunkt des Franziskanischen Dienstes für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wird momentan von Bruder Markus Fuhrmann erarbeitet und in Kürze auch auf unserer Homepage zu finden sein.
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Wir wünschen allen Kindern und Jugendlichen in unseren Schul-projekten einen guten Start ins neue Schuljahr und gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Schulabschluss.
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Neuigkeiten aus drei unserer Schulprojekte
Im Projekt CONASA - einem Zusammenschluss verschiedener Grundschulen, die die Franziskaner in Bacabal im Nordosten Brasiliens betreiben, haben Ende 2011 die Jahresabschlussfeiern stattgefunden. Der Tag begann jeweils mit einem Gottesdienst, bei dem die Kinder ein Krippenspiel aufführten. An die feierliche Zeugnisübergabe schloss sich dann ein Schulfest an, dessen Besonderheit darin bestand, dass die Lehrerinnen und Lehrer die Kinder am Tisch bedienten, um sie so für ihre tollen Leistungen während des Schuljahres zu belohnen. Fotos, die unser Brasilien-Missionar P. Lucas Brägelmann ofm aufgenommen hat, finden Sie hier.
Auch in der Pater-Vjeko-Schule in Kivumu/Ruanda ist im Dezember 2011 das Schuljahr zu Ende gegangen. Knapp 100 Schülerinnen und Schüler haben den Abschluss geschafft und beginnen nun damit, sich Arbeit zu suchen und eine Existenz aufzubauen. Hier gelangen Sie zu einem ausführlichen Bericht über den aktuellen Abschlussjahrgang von Schulleiter P. Ivica Peric ofm.
Die Frei-Alberto-Schule in der brasilianischen Stadt São Luís hat das Jahr 2011 mit einem eigens einstudierten Theaterstück beendet: „O natal dos pequeninos“, was man in etwa mit „Weihnachten der ganz Kleinen“ übersetzen könnte. In dem Stück ging es darum, wie verschiedene Insekten, die im Stall von Bethlehem lebten, die Geburt Jesu erlebt haben. Am Ende war klar, dass Jesus auch und ganz besonders für die unscheinbarsten Geschöpfe unserer Erde – die Ameisen, die Würmer und die Fliegen – geboren wurde. All jene, die kaum wahrgenommen werden und den Rand der Gesellschaft bilden, stehen unter dem ganz besonderen Schutz Gottes, und seine Liebe wird ihnen genauso zuteil wie anderen Lebewesen. Fotos von der Aufführung können Sie sich hier anschauen.
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Nähere Informationen zum Film finden Sie unter dem Link: www.und-dann-der-regen.de
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Filmtipp: “Und dann der Regen”
Am 29.12.2011 ist in deutschen Kinos der Film “Und dann der Regen” angelaufen. Der Film verbindet die Ankunft von Kolumbus in der Neuen Welt mit der Landung eines spanischen Filmteams in Bolivien. Er schlägt den Bogen von der Gier nach Gold der spanischen Eroberer im 16. Jahrhundert, dem Aufstand des Taino-Häuptlings Hatuey und dem Kampf der Priester las Casas und Montesinos bis hin zum Wasseraufstand von Cochabamba im Jahr 2000. So entsteht eine Geschichte, die die Fiktion eines historischen Epos mit den Dreharbeiten in einer bolivianischen Kleinstadt und der Wirklichkeit derer verbindet, denen noch immer das Recht verwehrt wird, Regenwasser aufzufangen.
Der vielfach ausgezeichnete Film (unter anderem mit dem Publikumspreis der Berlinale 2011) wurde Ende 2009 in Cochabamba und Umgebung gedreht. Auch die Franziskaner Mission unterstützt - über den Franziskaner-Missions-Verein in Bayern - die Arbeit deutscher franziskanischer Missionare in Cochabamba, so z.B. das Gesundheitszentrum San Lucas und ein Straßenkinderprojekt.
Weiterführende Informationen zur Arbeit der Franziskaner in Bolivien finden sie unter www.franziskaner-missionsverein.de
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 Fotos, die P. Augustinus Wehrmeier ofm (oberes Foto Mitte), Provinzökonom von Ostafrika, aus Madagaskar mitgebracht hat
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Madagaskar im Mittelpunkt des Afrika-Tages am 08. Januar 2012
Am 08. Januar 2012 ruft die katholische Kirche im Rahmen ihres Afrika-Tages wieder zu Kollekten und Spenden auf. In diesem Jahr steht das Land Madagaskar im Mittelpunkt der Aktion.
Seit 1961 gibt es Franziskaner auf Madagaskar. Die ersten Missionare kamen aus Frankreich und gründeten nach und nach mehrere Pfarreien und Fraternitäten - zunächst in Antsirabe, später in Soavantanina, Andraikiba und in der Hauptstadt Antananarivo. Als Frankreich keine weiteren Missionare schicken konnte, um sich um die Ausbildung der jungen einheimischen Brüder zu kümmern, baten die Verantwortlichen in Madagaskar und Frankreich um Integration in die “Provinz des hl. Franziskus von Ostafrika”, wohl wissend, dass Madagaskar eine ganz andere Kultur und Realität als der restliche afrikanische Kontinent besitzt. Madagaskar gehört somit seit 1985 - zusammen mit Kenia, Ruanda, Tansania, Uganda, Malawi, Burundi, Zambia und Mauritius - zur ostafrikanischen Franziskanerprovinz und wird von Nairobi aus betreut.
Ende 2011 besuchte der Provinzial der ostafrikanischen Franziskanerpovinz, Pater Sebastian Unsner ofm, Madagaskar.
Einen Bericht und Fotos seiner Reise finden Sie hier.
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